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Pagespeed: die Webseitengeschwindigkeit und deren Auswirkung auf das Suchmaschinenranking

Jedes Unternehmen möchte mit seiner Website schnell gefunden werden. Daher sollte das Thema Suchmaschinenoptimierung nicht außenvorgelassen werden. Es gibt zahlreiche Faktoren, die das Ranking einer Website in Suchmaschinen wie Google beeinflussen, wie zum Beispiel Inhalt, Usability oder auch bestimmte technische Voraussetzungen. Unter anderem ist es aber auch die Webseitengeschwindigkeit, auch als Pagespeed oder Ladezeit bezeichnet, die als Faktor für das Ranking herangezogen wird. Doch was verbirgt sich hinter diesem Kriterium überhaupt und wie groß ist der Einfluss in der Realität wirklich? Und benötigt man eine SEO Agentur für die Verbesserung oder kann man dies alleine durchführen?

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Pagespeed – Was ist das genau?

Die Geschwindigkeit einer Website bzw. der Pagespeed umfasst die gemessene Zeitspanne, die eine Website zum vollständigen Laden benötigt. Natürlich gilt hier: Je schneller die Seite für den Leser angezeigt wird, desto besser ist es. Perfekt optimierte Seiten können hier eine maximale Ladezeit von unter zwei Sekunden aufweisen. Liegt der Pagespeed deutlich darüber, macht sich das negativ bemerkbar, zum Beispiel, indem der User die Seite gleich wieder schließt, ohne auf die vollständige Anzeige zu warten und diese Website auch nie wieder besucht.

Messbar ist der Pagespeed jeder einzelnen Webseite oder auch des Webservers, auf dem diese läuft. Eine zu lange Zeitspanne zum Laden kann auf viele Gründe zurückzuführen sein. Für eine Verbesserung der Pacespeed geht es also zunächst darum, die Ursache herauszufinden. Nur so lässt sich gezielt vorgehen und Ihre Pacespeed häufig bereits mit kleinen Veränderungen erheblich verbessern. Das Finden der Ursache bedarf meist jedoch etwas mehr Verständnis. Für einen hohen Pagespeed können unter anderem zu viele oder zu große Bilder verantwortlich sein. Oder es laufen zahlreiche Scripts im Hintergrund, die die Ladegeschwindigkeit bremsen. Auch viele Plugins, zu viele Banner und andere Werbeanwendungen können die Ladezeiten verzögern. Wird der Hosting-Server von vielen Usern zudem gleichzeitig genutzt, etwa bei einem der Billiganbieter, sind die Ladezeiten oft ebenfalls deutlich erhöht.

Hilfreiche Tools für eine verbesserte Pagespeed

Es gibt verschiedene kostenlose Tools im Web, mit denen sich der Pagespeed jederzeit messen lässt. Bei vielen bekommt man zum Ergebnis auch gleich Verbesserungsvorschläge dazu, die die Geschwindigkeit der Seite erhöhen können. Insbesondere die Verbesserungsvorschläge helfen der Ursachenfindung und auch der Behebung dessen.

So lässt sich die Nutzung der eigenen Webseite erheblich verbessern, wodurch die Nutzerfreundlichkeit verstärkt wird. Bei einer Suchanfrage in einer Suchmaschine erhält der Nutzer häufig zahlreiche Ergebnisse, die mit der jeweiligen Anfrage übereinstimmen. Eine hohe Pacespeed sorgt hier häufig dafür, dass Nutzer die Webseite schließen und auf ein anderes Ergebnis zurückgreifen. Zudem werden insbesondere Bildern und Anzeigen weniger Bedeutung geschenkt, da diese nach dem vollständigen Laden erst nach dem Text erscheinen.

Eine Optimierung der Pacespeed wirkt sich unmittelbar auf die Nutzerfreundlichkeit aus. Somit wirkt die Pacespeed zu einer wichtigen Kennzahl im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Idealerweise solle eine Pacespeed bei unter 200 Millisekunden liegen. In der Realität ist diese Zeit jedoch kaum zu erreichen, wobei auch Ladezeiten von unter 600 Millisekunden als gut gelten.

PageSpeed Insights – Das sind die Vorteile

Wie auch andere Anbieter stellt Google ein eigenes Tool zur Messung der PageSpeed zur Verfügung. Bereits seit dem Jahr 2011 existiert dieser Onlinedienst von Google. Das Unternehmen Google LLC ist wohl insbesondere durch die gleichnamige Suchmaschine gekannt geworden. Heute bietet das Unternehmen neben der eigenen Suchmaschine zahlreiche weitere Dienste und Produkte an. Ob eigene Karten, Soziale Netzwerke oder auch Betriebssysteme – Google LLC ist breit aufgestellt und bietet seinen Kunden zahlreiche Möglichkeiten. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung stellt Google verschiedenste Onlinedienste zur Verfügung. So sollte beispielsweise jedem Google AdWords oder auch Google Analytics bekannt sein, der zur Suchmaschinenoptimierung beitragen möchte. Seit 2011 besteht ein weiterer Onlinedienst, der Aufschluss über die Pacespeed einer Webseite geben soll. PageSpeed Insights stellt neben der Messung jedoch auch weitere Funktionen zur Verfügung. Bei Google (PageSpeed Insights) werden folgende Punkte gemessen, um Optimierungen durchführen zu können.

  • Ladezeit der Seite: Hier unterscheidet PageSpeed Insights zwischen sogenannten Labdaten und Felddaten. Während Felddaten die echten Erfahrungswerte darstellen, sind Labordaten eher geschätzte und theoretische Werte. Die Ladezeit der Seite. Mit einer Angabe in Sekunden oder Millisekunden gibt das Tool Aufschluss über die Ladezeit. Um eine bestimme Webseite zu überprüfen, lässt sich die URL der jeweiligen Webseite leicht und benutzerfreundlich einfügen. Dessen Ergebnisse werden in Balken dargestellt.
  • Ausführungsgeschwindigkeit der einzelnen Treffer, Ereignisse und Nutzerinteraktionen: Die Verwendung des Tools erzielt besonders breite Ergebnisse. So erhalten die Nutzer beispielsweise Aufschluss über die Ladezeit für erste Inhalte oder auch einen Geschwindigkeitsindex.
  • Geschwindigkeit des Browsers für die Dokumentenanalyse und das Bereitstellen dieser Ergebnisse für Nutzerinteraktionen

Neben den Ergebnissen selbst werden bei PageSpeed Insights gezielte Verbesserungsvorschläge angezeigt. Diese sind individuell auf die jeweilige Webseite angepasst und können so gezielt zur Optimierung beitragen. Ob das moderne Bereitstellen von Bildern, eine Verbesserung der Scroll Leistung oder auch das Vermeiden von kritischen Anfragen – die Verbesserungsvorschläge von PageSpeed Insights sind vielseitig und geben dem Nutzer einen idealen Überblick.

Google PageSpeed Insights – warum es jetzt wichtig ist darauf zu achten

Für das Kommende Google Page Experience Update sollten Sie dringen Ihre Core Web Vitals testen, um keine Rankingverluste zu erleiden. Eine gute und bedienerfreundliche Möglichkeit dafür bietet das Tool „Google PageSpeed Insights“. Das kommende Update wird das Rankingverhalten so verändern, dass mehr Wert auf schnelle Ladezeiten, mobile-user freundliche Seiten und weitere Faktoren gelegt wird. Im Folgenden haben wir zusammengestellt, wie das Tool zu benutzen ist und welche Optimierungsmöglichkeiten es aufzeigt. Einer der größten Vorteile von Google PageSpeed Insights liegt darin, dass das Suchen von Optimierungsmöglichkeiten nicht mehr vollständig manuell erfolgen muss: Google schlägt basierend auf seinen Messwerten bereits Optimierungen für Desktop und auch die Mobilversion Ihrer Website vor.

Felddaten & Labdaten für Google PageSpeed Insights

Die Aufteilung zwischen Feld-& Labdaten innerhalb von Google PageSpeed Insights wirkt auf den ersten Blick etwas verwirrend, ist nach einer kurzen Erklärung allerdings leichter verständlich. Felddaten sind die Daten, die Google wort-wörtlich für Google PageSpeed Insights im Feldversuch gewinnt. Das heißt, diese Daten beinhalten Messwerte die sich aus realen Nutzerzugriffen ergeben. Felddaten sind also die Durchschnittswerte von etlichen Usern mit diversen Geräten, Browsern und Betriebssystemen. Die Labdaten hingegen sind Daten, die immer konstant durch einen Seitenzugriff durch eine gleichbleibende virtuelle Maschine für Google PageSpeed Insights generiert werden. Diese Daten sind zwar etwas weiter von der wirklichen User-Experience entfernt, bieten allerdings eine gute Sichtbarkeit kurzfristiger Veränderungen im Entwicklungsprozess (die sich nicht so schnell auf Felddaten auswirken).

Google PageSpeed Insights – „Schnell“ und was es wirklich bedeutet

Die Ladezeit Ihrer Seite ist selbstverständlich ein enorm wichtiger Rankingfaktor. Lädt Ihre Seite zu langsam, fällt sie im Ranking. Durch verschiedene Systeme, die die Anfragen an Ihre Seite stellen, kann dennoch natürlich keine Festlegung erfolgen, was wirklich „schnell“ und was „langsam“ ist. Außerdem gibt es beim Seitenaufruf nicht einfach nur einen einzigen Ladevorgang, sondern in der Regel mehrere. Es muss unterschieden werden, wie schnell Texte, Bilder, interne Suchfunktionen und andere Elemente laden. Wichtig ist dabei die Nutzbarkeit, auch wenn einige Elemente noch nicht vollständig geladen sind, andere hingegen schon.

Für einen Nutzer ist es angenehmer, in der Ladezeit der Produktbilder beispielsweise bereits eine Artikelbeschreibung lesen zu können; die Userexperience ist schlechter, wenn einige Sekunden lang überhaupt nichts im Fenster erscheint und dann plötzlich wie ein Pop-Up auftaucht. Ein weiterer enorm wichtiger Faktor ist die Nutzbarkeit der geladenen oder noch ladenden Elemente. Das User-Interface einer Suchfunktion ist zum Beispiel nutzlos und wird als unangenehm empfunden, wenn die dahinter arbeitende Suchfunktion erst später lädt und noch keine Anfragen verarbeiten kann.

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Verschiedene Kennzahlen und Metriken innerhalb von Google PageSpeed Insights

Um die Ladezeiten verschiedener Elemente zu unterscheiden und so aussagekräftige Messdaten und damit auch diverse Optimierungsmöglichkeiten zu erhalten, lassen sich verschiedene Metriken innerhalb von Google PageSpeed Insights betrachten.

First Paint

Die grundlegendste Stufe einer ladenden Website ist bei Google PageSpeed Insights der sogenannte First Paint. Der First Paint ist die Stufe des Ladens, in der es das erste Zeichen gibt, dass eine Seite überhaupt lädt, also erstmalig neue Pixel auftauchen.

First Input Delay

Der First Input Delay ist bei Google PageSpeed Insights die Ladezeit, bis der Internetbrowser mit einer neuen Aktion auf eine Nutzeraktion, beispielsweise das Klicken eines Links, reagiert.

First Contentful Paint

Der First Contentful Paint in Google PageSpeed Insights ist die Zeit, bis der Erste Content sichtbar wird, dieser kann aus Bildern und/oder Texten bestehen.

Largest Contentful Paint

Der Largest Contentful Paint ist ein Messwert, der seit 2020 in Google PageSpeed Insights zur Verfügung steht. Er misst die Zeit, bis der größte Textblock oder das größte Bild der Website braucht, bis es auf dem Bildschirm erscheint. Im Pagespeed Insight Tool ist sichtbar, was auf einer konkreten Seite eben dieser größte Content ist.

Cumulative Layout Shift

Der Cumulative Layout Shift in Google PageSpeed Insights misst, wie sehr die Seite beim Nachladen weiterer Elemente - wie zum Beispiel Werbung – Ihr Layout verändert. Wenn ein User während des Nachladens bereits versucht, mit der Website zu interagieren, kann eine solche Verschiebung sehr störend sein und dazu führen, dass ausversehen falsche Inhaltselemente angeklickt werden.

Long Tasks

Nutzereingaben werden vom Browser in nacheinander verarbeitete Tasks aufgeteilt. Long Tasks sind für Google PageSpeed Insights Tasks, die Aufgrund ihrer Ausführungsdauer dazu führen, dass nachfolgende Tasks erst verzögert ausgeführt werden können.

First Meaningful Paint

Der First Meaningful Paint ist in Google PageSpeed Insights die Verzögerung bis zum Erscheinen von Content, der für den User nützlich ist. Diese Content Elemente werden auch Hero-Elemente genannt und sind das, worauf User sich bei einer Seite als erstes konzentrieren, dementsprechend schnell sollte er im Idealfall auch laden. Die Ladezeit der Hero Elemente ist also noch einmal etwas wichtiger als die von etwaigen Nebenelementen.

Time to Interactive

Die Time to Interactive ist die Ladezeit bei Google PageSpeed Insights, die vergeht, bis die Seite nutzbar ist, anstatt lediglich sichtbar zu sein. Ist diese Ladezeit abgeschlossen, kann der User die Seite (bis auf möglicherweise nachladende Elemente) nutzen.

STEP BY STEP ANLEITUNG ZUR GOOGLE PAGESPEED INSIGHTS

Die Nutzung von Google PageSpeed Insights ist ziemlich einfach und intuitiv, die wichtigsten Schritte dazu haben wir kurz zusammengefasst:

1 Seitenaufruf und Diagnostik

Der erste Schritt ist der Aufruf von Google PageSpeed Insights. Diese erreichen Sie unter https://developers­.google.com/speed/­pagespeed/insights/?hl=de

Als nächstes fügen Sie die Webadresse der zu überprüfenden Website in das dafür vorgesehene Feld bei Google PageSpeed Insights ein und bestätigen die Auswahl mit der Enter-Taste. Nun beginnt Google PageSpeed Insights mit der Analyse Ihrer Ladegeschwindigkeiten. Dies kann je nach Größe und Datenreichtum Ihrer Website einen Moment dauern.

Durch einen Klick auf Analyse gelangen Sie zu den Ergebnissen der Auswertung durch Google PageSpeed Insights. Diese lassen sich in verschiedene Unterkategorien aufgliedern.

Der Gesamtscore der Seite wird bei Google PageSpeed Insights mit einer Kennzahl von 0-100 dargestellt, darunter befinden sich die Felddaten zum First Contentful Paint, First Input Delay, Largest Contentful Paint und Cumulative Layout Shift. Die verschiedenen Prozentsätze geben jeweils an, wie viele der Ladezeiten auf der Website im guten Bereich liegen, wie viele optimiert werden können und wie viele schlecht sind und deshalb (soweit möglich) dringend optimiert werden sollten.

Unter dem Seitenscore und den Felddaten befinden sich bei Google PageSpeed Insights die Messwerte, die der Test mit der Lab-Machine ergeben hat. Die Web Vitals, also besonders wichtige Werte, sind nochmals mit einer Blauen Flagge neben ihrem Namen gekennzeichnet:

Auch zu diesen Werten lassen sich bei Google PageSpeed Insights die genauen Definitionen einsehen, wenn man oben Rechts auf die ausführliche Ansicht umstellt:

2 Verbesserungsmöglicheiten

Unter den Messdaten, die die bei Google PageSpeed Insights Verbesserungswürdigen Werte aufzeigen, folgen nun konkrete Verbesserungsvorschläge, die sogenannten opportunities und weitere Diagnosen, die verbessert werden können und sollten:

Mit einem Klick auf den jeweiligen Eintrag bei Google PageSpeed Insights werden die spezifischen Stellen, hier im Java Script, aufgezeigt, die verbessert (in diesem Fall entfernt) werden sollten.

In den Diagnostics von Google PageSpeed Insights lassen sich die jeweiligen Diagnosen genau nach dem gleichen Prinzip anzeigen:

Unterhalb der Messdaten und Diagnostik folgt nun zu guter Letzt die Aufzählung der Audits, die bei Google PageSpeed Insights bestanden wurden:

Auch wenn hier bei Google PageSpeed Insights generell aufgeführt ist, welche Aspekte der Website bereits in Ordnung sind, gibt es auch hier noch Möglichkeiten zur Verbesserung, ausgeführt in Grün hinter dem jeweiligen Audit und auch per Klick ausklappbar:

Die Daten für die Desktopversion der Website lassen sich bei Google PageSpeed Insights durch einen Klick auf „Desktop“ anzeigen und werden genau so aufgebaut, wie die Daten zur mobilen Version:

Jetzt mehr zu Google PageSpeed Insights als Teil einer Suchmaschinen­optimierung erfahren

Wie eingangs bereits beschrieben ist die Optimierung der Ladegeschwindigkeiten ein wichtiger Faktor für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website. Gerne unterstützen wir Sie bei der Optimierung rund um Google PageSpeed Insights und viele weitere Rankingfaktoren von Google und Co. Haben Sie Fragen zur Suchmaschinenoptimierung oder zu Google PageSpeed Insights? Dann kontaktieren Sie uns. Gerne beraten wir Sie bei den Suchhelden unverbindlich und persönlich.

Pagespeed: Langsame Ladezeiten verärgern User

Die meisten User wollen eine Website sofort lesen können und nicht erst lange warten, bis die Seite aufgebaut ist. Die Ungeduld der User sorgt auch dafür, dass diese beim Warten schnell unruhig werden und die Seite lieber verlassen als zu warten. Viele User haben aber auch schlicht und einfach dafür keine Zeit. Studienergebnisse zu diesem Thema haben in der Vergangenheit gezeigt, dass bei einer Ladezeit von mehr als drei Sekunden schon ein Drittel der User wieder verschwinden. Benötigt eine Seite nochmal fünf Sekunden mehr, ist das zweite Drittel ebenfalls verloren. Der optimale Pagespeed für eine Website liegt laut Google sogar im Bereich von max. 1.5 Sekunden, ein Wert, der nur mit einer perfekt optimierten Seite erreicht werden kann.

Kein Unternehmen sollte es riskieren, nur durch die Ladezeit schon zwei Drittel der potenziellen User zu verlieren und den Pagespeed-Ergebnissen mehr Aufmerksamkeit widmen. Schließlich soll beim User nach dem Besuch der Website ein positives Erlebnis in Erinnerung bleiben, damit er gerne wiederkehrt. Doch nicht nur für die User sind zu hohe Pagespeed-Ergebnisse schlecht, auch im Ranking bei Suchmaschinen sollen die langsamen Websites schlechter abschneiden als die schnelle Konkurrenz.

Der Pagespeed als Rankingfaktor

Die Ladegeschwindigkeit ist ein Rankingfaktor, das ist schon lange bekannt. Doch auch die Absprungrate ist wichtig. Denn diese zeigt, wie viele User die Website schon nach wenigen Sekunden wieder verlassen. Je höher der Wert, desto mehr User verlassen die Website direkt wieder, ohne viel davon gesehen zu haben. Denn wer sich nur kurz auf der Website aufgehalten hat, kann dort keine guten Inhalte gefunden haben, was wiederum schlecht fürs Ranking bei Google ist. Je länger die Ladezeiten sind, desto höher fallen automatisch auch die Absprungraten aus. Ein schlechter Pagespeed hat somit auch immer Auswirkungen auf den Rankingfaktor Absprungrate.

Welche Auswirkung hat der Faktor Pagespeed von mobilen Webseiten auf das Ranking bei Google?

Für den Pagespeed ist auch das responsive Design, das heißt für mobile Geräte optimiertes Design, ein wichtiger Faktor. Denn immer mehr User greifen von unterwegs (Smartphone oder Tablet) auf Webseiten zu, in der Regel mit deutlich langsameren Verbindungen als zu Hause. Der Seitenaufbau ist dann nochmals deutlich langsamer, weshalb man den Pagespeed nicht nur für Desktop-Anwendungen, sondern auch für die mobile Nutzung optimieren sollte. Der Pagespeed ist also ein wichtiger Faktor bei der Mobilfreundlichkeit einer Website. Laut Google werden Ladezeiten mobiler Webseiten zukünftig auch stärker für die Berechnung des Rankings genutzt. Zwar lautet die offizielle Aussage von Google zu diesem Thema bisher, dass schnelle Seiten im Ranking nicht höher steigen, aber besonders langsam ladende Seiten werden im Ranking durchaus abgestraft.

Der Mobile-Friendly-Algorithmus soll in Kürze aktualisiert werden, eventuell gibt es im Google Webmaster-Blog vorher noch eine offizielle Ankündigung, wie es bereits bei vergangenen Google-Updates der Fall war. Wer also im Googles Tool PageSpeed Insights schlechte Ergebnisse erzielt, sollte sich schleunigst um eine Behebung der dort aufgeführten Schwachstellen kümmern, wenn man mit der Website nach dem Update nicht deutlich im Ranking abfallen möchte. Die volle Punktzahl von 100 ist für ein gutes Ergebnis auch gar nicht nötig, 85 Punkte sind ausreichend.

Wie kann man den Pagespeed verbessern?

Um dem Pagespeed zu verbessern, ist zunächst eine Analyse notwendig. Das kann direkt über das Google Tool oder auch mit einem der zahlreich im Web verfügbaren Tools erfolgen. Nach dem Test sollte man bei einem schlechten Ergebnis Schritt für Schritt die Probleme beheben, zum Beispiel Bilder in der Anzahl und Größe reduzieren, unnötige Javascripts entfernen und den CSS-Code optimieren. Auch ein Serverwechsel kann schnell eine deutliche Verbesserung beim Pagespeed bringen.

Hier noch mal einige Möglichkeiten zur Verbesserung des Pagespeeds im Überblick:

  • Konfiguration des Servers: Wichtig für einen guten Pagespeed ist ein korrekt konfigurierter Server. Kann der aktuelle Hostinganbieter das nicht leisten, sollte ein Wechsel zu einem anderen Dienstleister in Betracht gezogen werden.
  • Server-Antwortzeit reduzieren: Laut Google sollte diese einen Wert von 200 Millisekunden nicht überschreiten. Doch auch Werte von unter 400-600 Millisekunden gelten als gut.
  • Bildgrößen reduzieren: In vielen Bildbearbeitungsprogrammen gibt es die Möglichkeit, Grafiken größenreduziert abzuspeichern. Oft heißt diese Funktion „Für Web speichern“ und bringt eine deutliche Reduktion der Dateigrößen mit sich, ohne viel Bildqualität einzubüßen. Zudem sollten die Bilder in modernen Formaten bereitgestellt werden, um die Pagespeed zu verbessern
  • Plugins und andere unnötige Funktionen reduzieren. Eine solche Ergänzung zur Hauptanwendung kann die Pagespeed enorm erhöhen.
  • Code optimieren: der CSS- und HTML-Code sollte möglichst sauber geschrieben sein und so schlank wie möglich ausfallen, um unnötige Codes zu vermeiden.

Pacespeed und SEO: So arbeiten wir als Agentur

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung steht ein gelungenes Ranking an erster Stelle. So nutzen wir als SEO-Agentur verschiedenste Anhaltspunkte, die einen Aufschluss über mögliches Potenzial geben. Neben Analysen im Bereich von Keywords geben auch Pagespeed-Optimierungen sinnvolle Informationen. Eine gezielte Verbesserung trägt zu einer verbesserten Nutzerfreundlichkeit bei. Doch nicht nur die Nutzer selbst profitieren von einer geringen Pagespeed. Da sich die Ladezeit der jeweiligen Webseite auf das Ranking auswirkt, sollte diese bestmöglich optimiert wird. Das Generieren von Besuchern kann durch die Suchmaschinenoptimierung vereinfacht werden, da ein Ranking an höherer Stelle den Nutzer beeinflussen kann. Viele Nutzer greifen bei einer Anfrage in der Suchmaschine auf eine der ersten drei Ergebnisse zurück, während andere Ergebnisse deutlich weniger oder auch gar nicht angeklickt werden. Mit der Optimierung der Pagespeed kann dieses Ranking verbessert werden, sodass die eigene Webseite unter den ersten Ergebnissen bei einer Anfrage zu sehen ist. Zahlreiche Tools geben einen Aufschluss über die Pagespeed der eigenen Webseite. Doch insbesondere in Bezug auf die Verbesserungsvorschläge und der Optimierung bedarf es viel Know-how.

Nur so lässt sich das bestmögliche Potenzial gewinnen und die Webseite kann höher gerankt werden. Wir als SEO-Agentur übernehmen diese Aufgabe für unsere Kunden gerne. Als kompetenter Partner stehen wir an Ihrer Seite und unterstützen Sie bei der Suchmaschinenoptimierung. Zudem arbeiten wir selbstverständlich stets unter der Berücksichtigung von individuellen Wünschen und Vorstellungen, sodass wir Ihren Interessen gerecht werden können. SEO ist wohl eine der wichtigsten Grundlagen für der Generieren von Besuchern der eigenen Webseite. So lassen sich zahlreiche Nutzer und auch ganze Zielgruppen individuell ansprechen. Doch häufig ist die Konkurrenz groß und eine entsprechende Suchmaschinenoptimierung umso wichtiger. Wir unterstützen Sie gerne und möchten Ihnen zu mehr Besuchern und potenziellen Kunden verhelfen. Kontaktieren Sie uns gerne und äußern Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche. Mit einer gezielten Anpassung der Pagespeed und vielen weiteren Faktoren können Sie bereits in kürzester Zeit von enormen Vorteilen profitieren!

Core Web Vitals: Page Speed-Analyse – wer jetzt schon mithalten kann?

Mit den einheitlichen Qualitätssignalen Core Web Vitals von Google spielt ab 2021 die Ladezeit für das Ranking in den Suchergebnissen eine wichtige Rolle. Die Optimierung ist dabei nicht selten ein umfassendes Unterfangen und ein langer Prozess. Damit sich Unternehmen bereits aufstellen können, hat SISTRIX rund 18,5 Millionen Domains hinsichtlich der Ladezeiten analysiert. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen die Ergebnisse vorstellen.

Die Wichtigkeit vom Page Speed

Die User Experience ist heute besonders wichtig. Besucher einer Webseite wollen mit Erlebnissen zu Handlungen verführt werden. Ein wesentlicher Faktor ist dabei der Page Speed bzw. die Ladezeit einer Webseite. Sie gilt als Fundament einer guten Nutzererfahrung, denn dauert der Aufbau einer Webseite zu lange, ist die Konkurrenz mit schnelleren Ladezeiten nur einen Mausklick entfernt. Google greift bei seinen Vorgaben, dass die Ladezeit bei maximal 2,5 Sekunden liegen sollte auf Analysen der Absprungrate zurück. Diese erhöht sich auf 32 %, wenn die Ladezeit auf 3 Sekunden ansteigt. Bei 5 Sekunden sind es bereits 90 %.

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Wie wird der Page Speed gemessen?

Mit den drei einheitlichen und vergleichbaren Kennzahlen der Core Web Vitals wird die User Experience messbar gemacht. Über die neuen Rankingfaktoren, die ab 2021 an Bedeutung gewinnen, haben wir bereits in unserem Artikel „Core Web Vitals – die Google-Qualitätssignale für den neuen Rankingfaktor“ berichtet. Diese haben damit direkten Einfluss auf die Positionierungen in den Suchergebnissen von Google.

Die drei Core Web Vitals im kurzen Überblick:

  • Largest Contentful Paint (LCP): Die Ladezeit, bis der größte Teil des Inhalts geladen wird, die unter 2,5 Sekunden liegen sollte.
  • First Input Delay (FID): Zeitraum, bis der Nutzer in Interaktion mit der Seite treten kann, der unter 0,1 Sekunden liegen sollte.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Das Maß der Verschiebung des Layouts während des Ladens, das unter 0,1 liegen sollte.

Die Analyse des Page Speed von SISTRIX

SISTRIX analysierte nun bei rund 18,5 Millionen Domains den Page Speed und griff dabei vorwiegend auf den Wert Largest Contenful Paint (LCP), da dieser der entscheidende für die Ladezeit der Webseite ist. Die ersten Zahlen, die sich nachfolgend finden, basieren auf der Betrachtung aller drei Faktoren.

Zunächst analysierte SISTRIX alle drei Core Web Vitals-Kennzahlen bei Webseitenzugriffen aus Deutschland. Das Gesamtergebnis zeigt, dass rund 25 % der Seiten nach den Vorgaben von Google noch nicht schnell genug waren. Einzeln betrachtet zeigt sich, dass beim Largest Contentful Paint (LCP) schon ¾ als gut bewertet werden. 10 % waren aus Google-Sicht „schlecht“. Der Wert ist der wichtigste, wenn es um den Page Speed geht.

Das First Input Delay (FID) legte hingegen um einiges vor und erreicht mit 86 % gut und nur 2 % schlecht bewerteter Zugriffe den besten Wert hin. Bei der Verschiebung des Layouts, gemessen mit den Cumulative Layout Shift (CLS), gab es kaum Zwischenwerte, sondern meist nur gute oder schlechte Ergebnisse.

Page Speed verbessert sich

Nach der ersten allgemeinen Datenerhebung betrachtet SISTRIX die Entwicklung des Largest Contentful Paint in den letzten Monaten. Dabei zeigte sich, dass ein leicht positiver Trend zu erkennen ist. Die von Google als gut eingestuften Messwerte stiegen seit November 2019 von 73 % auf 75 % an und die schlechten Messungen gingen um 2 % zurück. Die Fortschritte in Bezug auf den Page Speed lassen sich in jedem Fall erkennen.

Page Speed auf unterschiedlichen Endgeräten

Es folgte die Auswertung der Ladezeit auf den Gerätetypen Desktop, Handy und Tablet. Dabei waren die Ladezeiten derzeit auf dem Desktop noch schneller als auf dem Smartphone, was letztlich mit der stabileren Internetverbindung zusammenhängt. Dennoch zeigten sich die Ergebnisse deutlich geringer als zunächst angenommen. Überraschend hingegen war, dass Tablets schlecht abschnitten. SISTRIX unternahm einen Erklärungsversuch: Auf Tablets werden die Desktop-Version von Webseiten ausgespielt. Doch die Hardware ähnelt denen der Handys. Das könnte eine Erklärung für die schlechteren Ladezeiten sein.

Page Speed und die Internetverbindung

Ebenso hat die Stabilität der Internetverbindung einen Einfluss auf die Ladezeit einer Webseite. Diese ist zwar nicht vom Webseitenbetreiber beeinflussbar, soll dennoch bei der Analyse-Betrachtung bei einer Auswahl der wichtigsten Länder finden.

Dabei kam heraus, dass vor allem China und Südkorea mit 82 % aller Webseitenzugriffe Google mit Top-Werten überzeugten und damit weltweit führend sind. Nachfolgend gliedern sich Schweden, Norwegen, Dänemark sowie Japan und Taiwan an.

Aber auch Deutschland braucht sich mit einem neunten Platz nicht zu verstecken. ¾ aller Zugriffen wurden von der Suchmaschine als gut bewertet. Trotz der harschen Kritik an dem Breitbandausbau in Deutschland lässt sich hier ein positiver Trend erkennen.

Russland und die USA sind in etwa gleich auf, während Thailand und Vietnam schlechte Werte aufweisen. In Kiribati, einem pazifischen Inselstaat, wurden knapp 60 % der Zugriffe von Google als schlecht bewertet.

Page Speed und CMS-Systeme

Weil die meisten Webseiten auf Content-Management-Systemen (CMS) basieren und damit Dreh- und Angelpunkt im Internet sind, kombinierte SISTRIX seine Datenbank an Web-Technologien mit den Messungen der Core Web Vitals um valide Daten über den Page Speed der meistgenutzten Content-Management-Systeme zu sammeln. Folgendes Bild zeigte sich dabei:

Jimdo

Die beste Performance für den Largest Contentful Paint kam aus Hamburg. Jimdo, mit seinem Homepage-Baukasten-Prinzip, erfüllte mit 82 % der Zugriffe die Erwartungen von Google.

Typo3

Knapp dahinter liegt das selbst gehostete CMS Typo3 mit rund 82 % guter Zugriffsbewertungen. Vielen ist die Entwicklung mit Typo3 jedoch oft zu komplex.

WordPress

Weit abgeschlagen auf dem vorletzten Platz zeigt sich das am weit verbreitetste CMS WordPress. Dabei bewertet Google rund 21 % der Zugriffe als verbesserungswürdig und sogar 20 % als schlecht.

Wix

Der Verlierer der Analyse ist die Cloudlösung Wix. Rund 23 % werden von Google mit dem roten Balken bewertet. Verblüffend dabei: Jimdo und Wix arbeiten beide als Cloudlösungen mit einem komplett kontrollierbaren System.

Page Speed und Shopsysteme

Shoppen im Internet – kein Zweifel, wer hier nicht als Shopsystem-Anbieter mit Ladezeiten punktet, wird den Anschluss verlieren und das schnell. Bereits im Jahr 2006 analysierte Amazon, dass eine erhöhte Ladezeit um nur 0,1 Sekunden den Umsatz um 1 % reduzierte. SISTRIX kombinierte für die nachfolgenden Ergebnisse die Technologie-Datenbank und die Daten zu Ladezeiten. Domains mit Lightspeed werden mit einem Wert von fast 93 % von Google für gut befunden. Damit ist das Shopsystem der Gewinner. Gerade einmal 2 % der Largest Contentful Paint Werte wurden als schlecht eingestuft. In der gesamten Analyse die absoluten Spitzenwerte. Der Anbieter kann die Vorteile der Cloudlösung mit der Kontrolle über das komplette System gut für sich nutzen. Danach folgt die Open-Source-Lösung osCommerce für selbst gehostete Shops mit 84 % guten Bewertungsgrundlagen. Shopify, derzeit ein beliebtes Shopsystem, rangiert nur im Mittelfeld, obwohl vergleichbare Möglichkeiten, wie bei Lightspeed, vorherrschen. Auch bei diesem Ranking zeigt WordPress mit der Erweiterung WooCommerce keine gute Performance in Sachen Page Speed und landet auf dem letzten Platz. Gerade einmal 50,9 % der Zugriffe wurden mit gut bewertet, während 26 % im roten Bereich lagen.

Page Speed und Web Technologien

Im nächsten Abschnitt verglich SISTRIX die unterschiedlichen Web Technologien in Hinblick auf die Ladezeit und nahm dabei unter anderem JavaScripts, CSS-Libraries und Google AMP unter die Lupe. Die Auswertung basiert auf den Technologien mit den meisten festgestellten Nutzungen.

Das beste Bild gab Ruby on Rails mit fast 85 % guter Bewertungen des Page Speeds ab. Das Framework führt damit die Liste der Web Technologien unangefochten an.

Mit 77 % folgt ASP.NET, aber auch Yii mit 74 % oder Laravel mit 73 % zeigen gute Ergebnisse in Sachen Page Speed. Ebenso reiht sich Python mit dem Django-Framework und einem Wert von 75 % oben ein.

Anders zeigt sich das bei Google AMP. Gerade einmal 70 % der AMP-Domains können den Kriterien der Suchmaschine gerecht werden. Optimierungsmaßnahmen sind geplant.

Page Speed und CDNs

Weltweit verteilte Server sollen schnelle Übertragungswege garantieren. Diese Arbeit übernehmen Content Delivery Networks (CDNs). Dabei gibt es sowohl Branchenspezialisten als auch großen Cloudanbieter, die jedoch im Kern ähnlich funktionieren.

Fastly als CDN setzt sich mit dem Page Speed seiner Domains auf dem vordersten Platz ab und zeigt mit 87,5 % sehr gute Bewertungen seitens Google. Aber auch Google auf Platz zwei, Amazon und Microsoft mit Azure machen einen guten Eindruck. Obwohl Akamai als Spezialist bei Content Delivery Networks zählt, landet dieser nur auf den hinteren Plätzen. Eine Mutmaßung ist, dass das mit der Zielgruppe zusammenhängt, meist große, transnationale Konzerne mit häufig langsame Legacy-Systemen. Das Ende des Rankings markiert Fireblade, was vielmehr eine Web Application Firewall ist.

Das wichtigste zur Page Speed Analyse von SISTRIX

Für die aktuellen Daten und die Analyse orientierte sich SISTRIX an den Google Core Web Vitals. Dabei zeigen sich die Messmethoden unter eigenen Labor-Bedingungen und Felddaten. Genutzt wurden in diesem Fall Felddaten, die anschließend ausgewertet wurden. Daraus ergab sich eine Summe von 18,5 Millionen analysierten Domains. Die Messwerte basierten dabei auf weltweiten Daten. Nur die ersten drei bezogen sich rein auf Deutschland. Ferner wurden Desktop-, Mobile- und Tablet-Werte ausgewertet.

Anschließend wurden die gesammelten Ergebnisse mit der Technologie-Erkennung in SISTRIX kombiniert, um so Aussagen zu CMS-Systemen, Shopsystemen, Web Technologie und CDNs zu treffen. Um statistische Signifikanz zu erreichen, wurden nur Kombinationen aufgenommen, die sich bei vielen Domains zeigten.

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Das wichtigste zum Page Speed zusammengefasst

  • Googles Vorgabe bei der Ladezeit liegt bei maximal 2,5 Sekunden. Rund 25 % der analysierten Unternehmen in Deutschland konnten dies nicht erreichen.
  • Der Page Speed ist im letzten Jahr um 2 % gestiegen.
  • Deutschland liegt in den Ladezeiten bezogen auf die Internetverbindung auf Platz 9.
  • Unter den CMS-Systemen war Jimdo der Sieger.
  • Lightspeed lieferte nicht nur die besten Werte unter den Shopsystemen, sondern der gesamten Analyse.
  • Bei Web Technologien trumpfte Ruby on Rails mit Platz 1.

Ladezeit als Rankingfaktor: Das sollten Sie zu diesem Thema wissen

SEOs werden nicht müde, die Bedeutung und Relevanz schneller Ladezeiten zu betonen. Gewiss, es ist per se logisch, dass die Ladezeit, die ja eigentlich eine Wartezeit darstellt, ein Kriterium darstellt. Die Frage ist nur: In welchem Maße wirkt sich die Ladezeit auf die Suchmaschinenoptimierung aus? Welche Kriterien gelten, um eine Webseite als langsam oder als schnell einzuordnen. Woran orientiert sich das? Ab welchem Wert ist von einem Vorteil gegenüber der Konkurrenz auszugehen?

In den folgenden Absätzen widmen wir uns diesen Fragen und berücksichtigen dabei sowohl Seiten von offizieller Stelle, also von Google, sowie von allgemein verfügbaren und authentischen Daten im Internet.

Frage Nr. 1: Wie ist „schnell“ definiert?

Das Internet liefert vielfältige Antworten auf diese Frage, vielfach mit Erklärungsmustern auf Basis harter Zahlen sowie von Annahmen, dass Webseiten „so schnell sein müssen, dass Verzögerungen vom Nutzer gar nicht richtig wahrgenommen werden“. Die vorgenannten Zahlen schwanken zwischen 1,5 und 3 Sekunden. Tatsache ist: Die Search Console neigt dazu, Webseiten mit Ladezeiten zwischen 1,5 und 3 Sekunden als durchschnittlich einzuordnen. Alles was über 3 Sekunden geht, erscheint demnach als „zu hoch“. Die Differenzierung in „langsam“ und „schnell“ dürfte daher auch auf Seiten von Google praktiziert werden. Das führt uns zu der Frage, inwiefern die Bewertung im Rahmen des Page Speed Insights-Tools vorgenommen wird. Es ist anzunehmen, dass es bereits ausreicht, einen Wert von etwa 85 nicht zu unterschreiten, um keine Abstrafung hinnehmen zu müssen. Zudem deuten Aussagen von John Mueller (Google) darauf hin, dass alles zwischen 2 und 3 Sekunden als schnell bezeichnet wird.

Entscheidend sei zudem nicht die Anzahl möglicher http-Requests, sondern allein die tatsächliche Ladezeit.

Zwischenfazit: Es ist anzunehmen, dass das Gros der Webseiten nicht in diesem Bereich liegt, sondern darüber. Für eine positive Nutzererfahrung ist natürlich zentral, wie lange es braucht, um die betreffenden Inhalte aufzurufen – das gilt zunehmend auch für mobile Endgeräte, die oftmals den einzigen Zugangsweg darstellen und die „Mobile First“-Strategie manch einer E-Commerce-Seite erklären. Page Speed ist aber zugleich wichtig für die Crawler der Suchmaschinen, denn Aussagen deuten darauf hin, dass Bots alle Webseiten mit über 2 Sekunden Download-Zeit seltener crawlen. Was am Ende den Ausschlag macht, ist aber auf Basis dieser Informationen nicht sicher zu sagen.

Frage Nr. 2: Welche Ladezeit ist dem Einzelnen zumutbar?

Das ist höchst subjektiv und nicht zuletzt auch davon abhängig, mit welcher Zeitnot derjenige sucht – wer entspannt ist und Zeit hat, kann mitunter länger warten, wohingegen jemand, der von der U-Bahn aus sucht, wo das Netz eventuell deutlich langsamer ist, die Ladezeit zum absoluten Ärgernis führen kann. Einerseits spielen also persönliche oder individuelle Voraussetzungen (Internetverbindung, etc.) eine Rolle, andererseits aber auch die Gewöhnung. Wer es schlichtweg nicht anders kennt, dass praktisch alle Seiten x Sekunden zum Laden brauchen, der wird subjektiv auch nicht die Webseite besonders negativ wahrnehmen, die etwas über das Normalmaß hinausschießt. Es gilt: Je stärker eine Webseite wächst und je umfangreicher das Funktionsangebot wird, desto stärker vermindert sich in der Regel der Page Speed.

Frage Nr. 3: Welche Art von Webseiten-Performance ist relevant?

Es gibt verschiedene Prozesse, die im Hintergrund ablaufen, während eine Webseite oberflächlich lediglich „lädt“. Zum einen gibt es die Response Time bzw. Firstby Time, der erste Kontakt zwischen Browser und Webseite. Wer hingegen von der Ladezeit spricht, der meint die Page Load Time bzw. die Ladezeit. Damit ist der komplette Prozess gemeint, der zwischen Initial Request (z.B. Klick) und finalem Rendering der Webseite abläuft. Es gibt zudem andere Metriken, die beispielsweise den Download von Grafiken dabei ausschließen oder aber die verzögerte Darstellung dynamischer Inhalte, sodass allein der Umstand, dass „Text“ sichtbar wird, zum „Abschluss“ des Ladevorgangs führt.

Frage Nr. 4: Page Speed und Ranking, wie hängt das bei Google zusammen?

Zum Einstieg: Google hat erstmals im Jahr 2010 geäußert, dass Page Speed explizit als Rankingfaktor eingestuft wird. Die Ladegeschwindigkeit ist sowohl für den Webseitenbetreiber, als auch für Google und letztlich den Besucher relevant. Unstrittig ist zudem, dass es für UX sowie für eine mögliche Conversion nicht schädlich ist, wenn der Besucher nicht erst unzählige Sekunden auf eine Reaktion des Servers warten muss. Die Frage aber bleibt: Wie wichtig ist der Page Speed tatsächlich hinsichtlich des Rankings in Google und Co.?

Die Verantwortlichen bei Google führen in verschiedenen Statements aus, dass es annähernd 200 oder mehr als 200 Faktoren gibt, welche die Suchmaschine heranzieht und Beziehung zueinander setzt, um ein Ranking erstellen zu können. Die Faktoren „Content“ und „Relevanz“ sind darunter ein entscheidendes Merkmal, Page Speed wird hier nur als ein weiterer Faktor genannt.

Offiziell hat Google im Jahre 2010 wie folgt zu diesem Thema Stellung bezogen:

While site speed is a new signal, it doesn't carry as much weight as the relevance of a page. Currently, fewer than 1% of search queries are affected by the site speed signal in our implementation and the signal for site speed only applies for visitors searching in English on Google.com at this point.

We launched this change a few weeks back after rigorous testing. If you haven't seen much change to your site rankings, then this site speed change possibly did not impact your site.“ (Quelle: https://webmasters.googleblog.com/2010/04/
using-site-speed-in-web-search-ranking.html
)

Über die Jahre gab es weitere Verlautbarungen, etwa wie die von John Mueller vom 08.04.2016 (Webmaster Central Hangout), wonach etwa die vom Google-Crawler benötigte Zeit, um Inhalte in den Index aufzunehmen, kein Faktor sein, sondern allein die Geschwindigkeit, die es braucht, um die betreffende Webseite final vom Server zu laden.

Mitte des Jahres 2018 gab es dann ein sogenanntes „Speed Update“, das im Kontext mobiler Suchen zu betrachten ist. Demnach besteht allein eine Unterscheidung zwischen „langsamen“ und „schnellen“ Seiten, also ähnlich wie die Gewichtung bei klassischen Desktop-Suchen. Hier zum Nachlesen (https://webmasters.googleblog.com/2018/01/
using-page-speed-in-mobile-search.html
).

Frage Nr. 5: Welche Rolle spielt die Punktbewertung im Google Page Speed Insights Tool?

Es mag Ausreißer geben oder Anomalien, wo es seit Jahren praktisch ein und dieselbe Seite in die Top 3 schafft, wo der Page Speed aber mitunter in den zweistelligen Sekundenbereich geht – ein klares Argument dafür, dass der Page Speed gewiss nicht der wichtigste Rankingfaktor ist. So weit, so nachvollziehbar. Es kann aber auch daran liegen, dass im Zuge von Content Marketing stets jene ersten Suchergebnisse als Basis dienten, sodass „nachfolgende“ Inhalte nicht in demselben Umfang an Popularität gewinnen konnten, gemäß dem Motto: „Old is Gold“.

Klar ist aber, dass die Qualität der Links, die Relevanz der jeweiligen Domain auch im Kontext weiterer Inhalte, sowie andere Faktoren den Page Speed hier deutlich überflügeln. Es ist anzunehmen, dass Page Speed als gewichtiger Faktor nur dann wirklich einen Ausschlag geben kann, wenn es um die Sortierung innerhalb der Top 10 geht. Das wäre logisch und stringent, denn was ab Seite 2 auftaucht genießt für Google oder den Suchenden einen deutlich verringerten Stellenwert.

Ein paar Anmerkungen und Überlegungen zum Thema

Wir bei den Suchhelden zerbrechen uns jeden Tag aufs Neue den Kopf, um die beste Strategie zu finden und unsere Kunden möglichst weit nach vorne zu bringen. Wir greifen dabei auf Erfahrungswerte, bestimmte Tools und Methoden zurück, die sich früher bereits als „geeignet“ erwiesen haben. Auch wir sind nicht perfekt und haben nicht den heiligen Gral der Suchmaschinenoptimierung gefunden, aber manche Dinge lassen sich besser mit dem gesunden Menschenverstand nachvollziehen.

Deshalb wäre es absolut kontraproduktiv, eine Seite allein deshalb in starkem Maße abzustrafen, weil sie die willkürlich gesetzten Ziele hinsichtlich des Page Speeds nicht erreicht. Schließlich sagt das allein nicht viel hinsichtlich der Relevanz des Inhalts aus, denn gerade in bestimmten Bereichen dominieren privat oder ehrenamtlich betriebene Informationsseiten, die gegenüber kommerziellen Projekten meist ins Hintertreffen geraten. Sie bieten aber mitunter fundiertere, verständlichere und kompaktere Informationen und werden vom User deshalb positiver aufgenommen, als dies gewerbliche Seiten allein aus Eigeninteressen je leisten könnten.

Um einen Vergleich aus der analogen Welt zu bemühen: Ein schnelles Auto muss nicht automatisch besser, sicherer oder teurer sein, umgekehrt gilt dasselbe. Es gibt also einen himmelweiten Unterschied in vielen Belangen, der sich dem Einzelnen nicht immer erschließt.

Letztendlich geht es hier um die Frage, in welchem Maße ein privater Konzern (Google) bestimmte Merkmale (Page Speed, Relevanz, Content, etc.) bewertet, um in seiner Suchmaschine eine Gewichtung und Einordnung vorzunehmen. Ein Produkt, das in dem Moment seine Daseinsberechtigung verliert, wenn keine relevanten, informativen Inhalte mehr an prominenter Stelle gelistet werden.

Google hat also ein starkes Eigeninteresse, neben allen möglichen Theorien, die besten Seiten zu einer Suchanfrage darzustellen. Punkt. Viele SEO neigen dazu, alles aus der technischen Perspektive zu betrachten, da dies bedeuten würde, dass es eine Art „Deutungshoheit“ gebe, um gegenüber anderen die bessere Position einnehmen zu können. Tatsächlich können wir nur so erfolgreich arbeiten, wie es das Produkt, die Dienstleistung oder die Sache an sich hergibt.

Lassen Sie uns deshalb eher darüber sprechen, wie wir Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verbessern können, sodass die Zielgruppe besser angesprochen werden kann und mittels Suchmaschinenoptimierung erreicht wird. Wir haben dazu einige Gedanken und Ideen, die wir gerne mit Ihnen teilen wollen. Kontaktieren Sie die Suchhelden noch heute und erfahren Sie, wie Sie sich gegenüber Konkurrenten im Zuge der digitalen Transformation behaupten können.

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